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Das Problem der falschen Dimensionierung von Regelventilen

Untersuchungen zeigen, dass weit über 50 % der Regelventile in hydronischen Systemen aufgrund falsch festgelegter Kvs-Werte (Ventilkoeffizient-Werte) nicht richtig dimensioniert sind. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen. In einigen Fällen werden die Regelventile beispielsweise an der Abdeckung des Ventilatorkonvektors während der Fertigung vormontiert, was bedeutet, dass das Regelventil mit Bezug auf den Ventilatorkonvektor und nicht im Hinblick auf die Systemauslegung dimensioniert wird. Eine falsche Dimensionierung ist auch möglich, wenn der Druckverlust zum Zeitpunkt der Spezifikation unbekannt ist oder wenn während oder nach dem Einbau Anlagenänderungen vorgenommen werden, durch die die eingestellten Kvs-Werte hinfällig werden.

Die Folgen

Die Folgen können weitreichend sein. Ventile, die nicht richtig dimensioniert sind, verursachen eine mangelhafte Regelleistung und Ineffizienz im System. Zu große Ventile treiben Investitions- und Energiekosten in die Höhe, da die Dimensionen unnötigerweise größer ausfallen und Regelschwankungen auftreten. Zu kleine Ventile bewirken einen höheren Energieverbrauch, da die Pumpenförderhöhe größer wird.