Einregulierungsmethode: Schnellmessung

​​Rohrnetzberechnung

Mit Computerprogrammen kann ausgehend vom Wärmebedarf die komplette Heizungs- oder Kälteanlage dimensioniert werden. Die Programme geben für alle Einregulierungs- und Thermostatventile mit Voreinstellung die Voreinstellposition an.

Theorie und Praxis sind aber zwei unterschiedliche Dinge. Selbst bei genauester Rohrnetzberechnung lassen sich nicht alle Rohrleitungsteile berücksichtigen, die später in der Anlage verwendet werden. So werden z. B. durch zusätzliche Bögen oder Ventile mit von der Planung abweichenden Widerstandswerten die berechneten Druckverlustwerte inkorrekt. Ebenso ist es fraglich, ob ein geschweißtes T-Stück in der Praxis wirklich den Zeta-Wert der Rohrnetzberechnung
aufweist. Probleme sind oft unumgänglich.

Die Lösung dieser Probleme ist aber ebenfalls einfach, wenn man IMI TA-Einregulierungsventile und den Einregulierungscomputer IMI TA-Scope verwendet. Zuerst werden alle Ventile auf die berechneten Voreinstellwerte eingestellt. Da aufgrund der Rohrnetzberechnung das hydraulische
Gleichgewicht annähernd erreicht wird, liegt die Abweichung der tatsächlichen Wassermenge von der gewünschten Durchflussmenge bei den meisten Ventilen unter 35 %. Es werden aber einzelne Ventile und Stränge mit größeren Abweichungen zu finden sein.

Die Schnellmessung beruht nun darauf, dass jedes Regulierventil nun mit dem IMI TAScope-Messgerät nachkontrolliert wird. Falls es erforderlich ist, wird eine Korrektur der Ventilposition und damit der Durchflussmenge durchgeführt. Da aber die Abweichungen in der Regel nicht allzu groß sind, kann ohne spezielle Methode vorgegangen werden. Es ist aber notwendig, dass zuerst die Ventile der untersten Ebene eingestellt werden und danach der nächsten Ebene usw. (zuerst die
Abzweige, dann die Stränge etc.). Wurden alle Ventile kontrolliert, ist die Einregulierung beendet.

Das Voreinstellen der Einregulierungsventile ohne Nachkontrolle liefert Anlagen mit falscher Durchflussmengenverteilung. Zu hoher Durchfluss in einem Teil bewirkt zu geringen Durchfluss in anderen Teilen. Abhilfe kann hier nur die Nachjustierung der Einregulierungsventile schaffen.
Messcomputer TA-Scope.JPGMesscomputer mit Zubehör.JPG

Abb. 6: Messcomputer TA-Scope​ mit Zubehör im praktischen Koffer.
Abb. 5: Messcomputer TA-Scope

​​​​Kontakt
Besprechen Sie mit unseren Experten, welche Lösung für Ihren spezifischen Bedarf die beste ist​​

Kontakt aufnehmen​​​​​​​​​​​​​
Einregulierungsmethode: Schnellmessung